028 FANs im Veränderungsprozess der Customer Journey

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Fans machen unbesiegbar

Kunden sind wechselfreudige Wesen. Doch hat man Fans, dann kann man damit seine Konkurrenz in den blanken Wahnsinn treiben. Gerade deshalb ist es wichtig, Fans im Rahmen des Content Marketing zu identifizieren.

Show-Notes zur aktuellen Ausgabe:

  • Wer zahlende Kunden hat, dem geht es, eine soliden Kalkulation vorausgesetzt, gut.
  • Mit anderen Worten: Hier werden solide Umsätze erwirtschaftet, Gewinne erzielt und ein gewisses Maß an Liquidität steht im Fokus.
  • Kunden sind gut, doch erst mit echten FANs ist man annähernd unbesiegbar.
  • Es gibt wahrscheinlich keine bessere Möglichkeit, um mit Hilfe von echten FANs die Konkurrenz in den blanken Wahnsinn zu treiben.
  • Pulse Doch was zeichnet Fans aus und an welchen Stellen greift HIER Content-Marketing?
  • Hier gibt es viele gute Beispiele: Apple, Harley Davidson – auch auch wenn die aktuell mit einigen Problemen an anderer Stelle zu kämpfen haben – oder Nike. Diese Unternehmen, und viele mehr, haben nicht nur Käufer und Kunden, sondern auch jede Menge Fans.
  • Lassen sich mich das Prinzip Fan am Beispiel von Weber-Grill näher illustrieren:
    •  Ein Weber-Grill ist so etwas wie die Harley der Ü40er. Entweder kauft man sich diesen Grill selbst, weil man sich etwas Gutes gönnen will oder man bekommt ihn geschenkt – meist zum Geburtstag! Bei mir war es der 50te Geburtstag – wie passend. Auf die eine oder andere Art und Weise ist man so auf der Stufe des Käufers.
    • Zum Kunde wandelt man sich, wenn man in die Bücher von Weber-Grill investiert und zusätzlich jede Menge Zubehör erwirbt – und da gibt es wirklich viele große und kleine Helfer.
    • Doch zum Fan wird man, wenn man an unterschiedlichen Grill-Seminaren teilnimmt oder sogar Grill-Treffen besucht. Hier wird schnell klar, dass man dazugehört bzw. dazugehören will. Man verteidigt „seinen“ Grill mit Klauen und Feuer und selbst wenn Weber-Grill mal einen Fehler begeht, neigt man dazu, diesen herunterzuspielen oder nicht ganz so ernst zu nehmen.
  • Hier wird klar: Fans sind treue Markenbotschafter, die sich über mehrere Ebenen hinweg mit „ihrer“ Marke identifizieren.
  • Manch einer startet einen Blog zum Thema Grillen mit Weber-Grills, andere posten Fotos auf Facebook oder Instagram und so weiter. Wir kennen das.
  • Klar an dieser Stelle ist, dass begeisterte Kunden, die auf dem Weg sind, sich in einen wahren Fan zu verwandeln, auch wieder andere Fragestellungen haben.
  • Oftmals sind sie gerne bereit, mehr Zeit für „ihre“ Sache zu investieren. Hier lohnt es sich in zwei Richtungen zu denken. Zum einen investiert ein Fan gerne in weiterführende Dienstleistungen und zum anderen kann ein Fan auch zum Markenbotschafter werden.
  • Pulse Doch an an welchem Punkt und wie greift hier das Prinzip Content-Marketing?
    1. Oft lohnt es sich, Fans über einen eigenen Prozess zu akkreditieren. Dadurch erhalten echte Fans mit Reichweite über YouTube, Podcast, Blog und Co. einen Informationsvorsprung.
    2. Für echte Fans lohnt es sich auch, in ein Buch über das Unternehmen zu investieren, Ausstellungen zu organisieren oder Events zu veranstalten. Hier gibt es eine große Bandbreite an Chancen und Möglichkeiten, um Fans Futter zu geben.
  • Entscheidend an dieser Stelle ist, echten Fans nicht nur einen wahrgenommenen Mehrwert zu geben, sondern ein Gefühl emotionaler Zugehörigkeit zu vermitteln.
  • Das hat Auswirkungen, denn heute erleben wir immer mehr, dass einzelne Marken nur bedingt mehr vom Unternehmen gesteuert, sondern von einer Community gestaltet wird.
  • Das hat Vorteile, bringt aber auch einige Nachteile mit sich.
  • Gerade Neuerungen oder Veränderungen der Marke werden oft von der etablierten Community mit Argwohn betrachtet. Letztlich ist es eine strategische Entscheidung, wie weit man einer Marke bzw. ihrer Community einen Freiraum gibt und über welche Kanäle man Fans mit Content versorgt bzw. mittels Content-Marketing begleitet.
  • Bis hierher haben wir uns mit dem Entwicklungsprozess vom Suchenden bis hin zum Fan entlang der Customer Journey beschäftigt.
  • Die hier aufgezeigten Figuren von Suchendem, Interessenten, Käufer, Kunde und Fan bekommen im Rahmen der Buyer Personas noch weitere Figuren an die Seite gestellt, die im Kauf- und Entscheidungsprozess eine bestimmte Aufgabe übernehmen.
  • In der nächsten Ausgabe steigen wir in die Thematik der Buyer Personas ein und erweitern die Welt um Produkte, Angebote, Lösungen und Leistungen um weitere Figuren, um dann am Ende mittels Buyer Personas die eigene Stilgruppe zu definieren.

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Über den Autor:

Mein Name ist Marc Perl-Michel. Ich bin seit rund 30 Jahren selbstständiger Werbe- und Marketingberater mit dem Schwerpunkt auf das Konzipieren und Schreiben von verkaufsstarken Angeboten und Werbetexten für Vertrieb, Kundengewinnung und Content-Marketing. In dieser Eigenschaft schreibe ich Texte für Klienten, helfe als Content-Coach und halte auch Vorträge zu meinem Haupttehma: 100 % KUNDISCH – mehr muss nicht sein ... aber auch nicht weniger!
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